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Die Teilnahme der SchülerInnen und Schulen am AUVA-Radworkshop ist kostenlos.

Diese Informationen sollen gewährleisten, dass a) die von den Initiatoren und Partnern in das Projekt investierten Mittel nachhaltig und sinnvoll – im besten Interesse aller SchülerInnen – verwendet und b) die Schulen und Eltern umfassend über den Radworkshop informiert werden.

Grundsätzliche Aufgaben- bzw. Kompetenzverteilung

Die Organisation vor Ort (Veranstaltungsfläche, Vorbereitung der Kinder, vier HelferInnen, Nächtigungsquartier für den Trainer) erfolgt durch die Schule (ev. unter Einbeziehung der Eltern) – alles weitere (Planung, Checkliste für die Schule, Umsetzung, Radworkshop-Trainer etc.) durch das Organisationsteam.

24 Stunden im Leben eines Radworkshop-Trainers - ein Bericht, der Einblick in den Tagesablauf, die Hürden und Freuden eines Radworkshop-Trainers gibt.

 

Nachfolgend die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten:

Für welche Kinder/Schulstufen ist das Programm geeignet?
Wann und wo werden die Radworkshops durchgeführt?
Wie lange dauert so ein Radworkshop?
Was muss ich bei der Platzauswahl beachten?
Wieviele Kinder sollen mindestens teilnehmen? Wo liegt die Höchstgrenze?
Wie ist der Ablauf von der Bewerbung bis zum durchgeführten Termin?
Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Schulen?
Was muss die Schule, bzw. die Eltern tun?
Was müssen die Kinder zum Radworkshop mitbringen?
Wie soll das gehen, wenn alle Kinder ihr eigenes Rad in die Schule mitbringen?
Erfrischungsgetränke
Es regnet am Veranstaltungstag – was nun?
Was müssen die HelferInnen beim Radworkshop können?
Nächtigungsquartier für den Betreuer
Presse-Aktivitäten zum Radworkshop
Versicherung & Haftungsausschluss
Die Verbindlichkeit von Seiten der Schule und Eltern
Kritik & Beschwerden, Lob & Anerkennung

 


Für welche Kinder/Schulstufen ist das Programm geeignet?

Alle Kinder (1.-4. Schulstufe; keine Vorschulstufen!) können und sollen auch daran teilnehmen.

 


Wann und wo werden die Radworkshops durchgeführt?
Der Durchführungszeitraum erstreckt sich von Ende April bis Sommerferien-Beginn und von September bis Anfang Oktober. Die Ausschreibung und Durchführung der Radworkshops orientiert sich an der Radsaison, gilt somit für das Kalenderjahr (und nicht für das Schuljahr)

An Wochenenden und insbesondere über die Sommermonate Juli und August wird der Radworkshop auch im Rahmen von Öffentlichkeitsveranstaltungen durchgeführt bzw. kann von Veranstaltern individuell zugebucht wer

Anfragen/Infos per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 


Wie lange dauert so ein Radworkshop?

Einen Schultag (also 4 bis 5 Stunden). 1-2 Klassen pro Stunde.
Achtung! Die Radworkshop-Stunde dauert 60 Minuten! Beginn- und Endzeit des Radworkshops werden von der Schule festgelegt.

Beginnen Sie bei der Einteilung nach Möglichkeit mit der vierten Schulstufe, erst danach die erste, zweite und dritte Schulstufe (in dieser Reihenfolge). Dies ist, bei wechselndem Untergrund auf dem gefahren wird, oftmals sehr hilfreich.

Werden zwei Klassen gleichzeitig zum Radworkshop eingeteilt, sollten diese nach Möglichkeit in derselben Schulstufe sein.

Abhängig von der angemeldeten Kinderanzahl und der Größe der Veranstaltungsfläche werden durch uns für die Schule ein oder zwei Veranstaltungstage geplant. Entsprechend kann die Schule die Klassen am/an den Veranstaltungstag(en) wie folgt einteilen:

Bei sechs Klassen dauert der Workshop dann beispielsweise an einem Veranstaltungstag entweder 4 Stunden (2x 2 Klassen und 2x 1 Klasse) oder 5 Stunden (1x 2 Klassen und 4x 1 Klasse) á 60 Minuten. Eine kurze Pause dazwischen ist möglich und kann individuell und spontan gestaltet werden.

Die Schule muss auch die Beginnzeit des Radworkshops angeben - jene Uhrzeit, um welche die erste Klasse/Gruppe mit dem Radworkshop beginnen soll. Je nach Anfahrtsweg (Gehzeit) der Kinder zum Veranstaltungsort ist der Zeitpunkt entsprechend zu wählen.

In jeder Radworkshop-Stunde muss zumindest eine verantwortliche Person der Schule (LehrerIn), welche auch die Kinder namentlich kennt, anwesend sein.

 


Was muss ich bei der Platzauswahl beachten?

Je größer, desto besser: Mind. 600 m2 (bspw. 20x30 m), optimal mind. ca. 1.800 m2 (bspw. 30x60 m); Mindestbreite der schmalsten Seite von 8 m. Vorhandene Hindernisse wie Bäume, Bänke, Gehsteigkanten u. dgl. stellen kein Problem dar.

Weitgehend eben mit festem Untergrund (Wiese oder Schotter sind nicht geeignet, Asphalt ist optimal, Sport-Hartplatz ist geeignet).

Zufahrt mit PKW und Anhänger: Die Veranstaltungsfläche muss am Veranstaltungstag von 05.30 Uhr bis 14.00 Uhr abgesperrt und frei von etwaigen Fahrzeugen sein; die Zufahrt (mit Anhänger) muss ab 05.30 Uhr möglich sein.

Bilder von (geeigneten und kaum geeigneten) Veranstaltungsflächen:

 

So sehen optimale Veranstaltungsflächen aus:
optimale Veranstaltungsfläche optimale Veranstaltungsfläche
optimale Veranstaltungsfläche optimale Veranstaltungsfläche

 

Auch solche Flächen sind hervorragend geeignet:

gut geeignete Veranstaltungsfläche gut geeignete Veranstaltungsfläche
gut geeignete Veranstaltungsfläche gut geeignete Veranstaltungsfläche
gut geeignete Veranstaltungsfläche gut geeignete Veranstaltungsfläche

 

Solche Flächen sind bedingt geeignet, da sie (fast) zu klein sind:

bedingt geeignete Veranstaltungsfläche bedingt geeignete Veranstaltungsfläche
bedingt geeignete Veranstaltungsfläche bedingt geeignete Veranstaltungsfläche

 

Solche Flächen sind nicht bzw. kaum geeignet:

Rasen/Wiese - nicht geeignete Veranstaltungsfläche Schotter - nicht geeignete Veranstaltungsfläche

Rasen/Wiese

Schotter

zu kleiner Platz - nicht geeignete Veranstaltungsfläche zu schmal - nicht geeignete Veranstaltungsfläche

zu kleiner Platz

zu schmal

zu schmal - nicht geeignete Veranstaltungsfläche zu kleiner Platz - nicht geeignete Veranstaltungsfläche
zu schmal

zu kleiner Platz


Wieviele Kinder sollen mindestens teilnehmen?
Wo liegt die Höchstgrenze?

Grundsätzlich gilt: Je mehr Klassen teilnehmen desto größer die Chance auf Zuteilung. Zumindest 80% aller Schulklassen der Schule sollten teilnehmen.

Mindestteilnehmerzahl: 50 Kinder. Kleinschulen müssen sich mit benachbarten Schulen zusammentun und werden dann bevorzugt behandelt.
Sonderregelung für NÖ: Teilnahme auch mit weniger als 50 Kindern möglich, wenn alle Kinder der Kleinschule teilnehmen.

Höchstteilnehmerzahl: 1-2 Klassen (max. ca. 50 Kinder) pro Stunde, abhängig von der verfügbaren Fläche. Hat eine Schule mehr als 4 Klassen, wird von uns ggfs. ein zweiter Veranstaltungstag für diese Schule eingeplant.

 


Wie ist der Ablauf von der Bewerbung bis zum durchgeführten Termin?

Ausschreibung → verbindliche Bewerbung der Schule innerhalb der Bewerbungsfrist → Zuteilung mit Terminvorschlag → Rückbestätigung der Schule → Übermittlung aller Unterrichts- und Planungshilfen → Schulinterne Vorbereitung der Kinder → Radworkshop.

 


Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Schulen?

Da sich üblicherweise deutlich mehr Schulen bewerben als Veranstaltungen budgetiert sind und durchgeführt werden können, werden alle fristgerecht eingelangten Bewerbungen in einer Kommission nach vorab festgelegten Kriterien bewertet, auf deren Basis die Zuteilung erfolgt.

Die Auswahlkriterien sind:

1.

 

Jede Schule, unabhängig davon, ob sie sich am ersten oder letzten Tag der Bewerbungsfrist anmeldet, hat dieselben Chancen.

2.

 

Schulen, welche die Rahmenbedingungen nicht erfüllen (können), müssen wir bei der Bewertung leider ausscheiden.

3.

 

Die Anzahl der budgetierten Veranstaltungstage wird entsprechend dem Bundesländeranteil an Schulstandorten aufgeteilt. Durch die Unterstützung von regionalen Partnern erhöht sich die Anzahl der Veranstaltungstage in einigen Bundesländern.

4.

 

Kleine Schulen, welche sich mit anderen Schulen zusammentun und damit gemeinsam die Kriterien erfüllen, werden bevorzugt behandelt.

5.

 

Auf eine regional gleichmäßige Verteilung wird geachtet.

6.

 

Eine Schule die sich bereits öfter erfolglos für den Radworkshop beworben hat, wird höher gereiht. Eine Schule die bereits einmal zum Zug gekommen ist wird nachgereiht.

7.

 

Bleiben in einem Bundesland/einem Bezirk nach Durchsicht der Bewerbungen mehr Schulen übrig als Veranstaltungen durchgeführt werden können, folgt die Entscheidung durch das Los.

 


Was muss die Schule, bzw. die Eltern tun?

Der Radworkshop ist kostenlos – 8 wichtige Dinge müssen Schule/Eltern aber leisten:

1. Geeignete Fläche (Parkplatz etc.) organisieren.
2. Mind. 4 HelferInnen (Eltern) beistellen, die den Trainer unterstützen.
3. Zeitgerechte Aussendung eines Elternbriefes (Entwurf wird beigestellt).
4. Vorbereitung der Kinder im Unterricht (Materialien beigestellt).
5. Einladung an die regionale Presse (Pressetext wird beigestellt).
6. Getränke für die radfahrenden Kinder (ev. durch Elternverein).
7. Quartierorganisation für den Trainer.
8. Die Kinderräder und die Helmeinstellung VOR dem Radworkshop
überprüfen (lassen)Jede Schule erhält kostenlos AUVA-Unterrichtsmaterialien zur Vorbereitung der Kinder, womit sich der Radworkshop als Projektarbeit in den Unterricht eingliedern lässt.

Jede Schule erhält kostenlos AUVA-Unterrichtsmaterialien zur Vorbereitung der Kinder, womit sich der Radworkshop als Projektarbeit in den Unterricht eingliedern lässt.

  • „Helm-Ei-Test"
    Die Schule erhält einen Miniatur-Helm samt Anleitung. Mit diesem und einem rohem Ei soll die Schutzwirkung eines Helms eindrucksvoll demonstriert werden.
  • „Richtige Fahrradhelm-Einstellung"
    Mit der exakten Anleitung anhand von Bildern und Texten müssen die Helme der Kinder schon im Vorfeld richtig eingestellt werden.
  • Anleitung „STVO-konforme Ausstattung der Fahrräder"
    Damit sollen vorab schon alle für ein sicheres Radfahren wichtigen Fahrrad-Teile erarbeitet und von den Kindern zu Hause selbst überprüft werden.
  • Radworkshop-Video/DVD „Radfit mit Pauli & Willi"
    Ideen und Anregungen rund um das Fahrrad und den Radworkshop. Die Schule kann dazu angeben, mit welchem Medium (Video oder DVD) sie vorbereitend arbeiten möchte.


Es ist möglich, dass für die umfassende Vorbereitung der Kinder nicht genügend Zeit bleibt oder auch Unterrichtsmaterialien zu spät bei der Schule eintreffen. In diesem Fall ersuchen wir die Schule, zumindest die richtige Fahrradhelm-Einstellung den Eltern vorab zu übertragen und alle weiteren Materialien als Nachbereitung zum Radworkshop im Unterricht zu erarbeiten.

Für das korrekte Einstellen eines Radhelms benötigt ein Experte im Regelfall zwischen 10 und 20 Minuten. Ungeübte Personen müssen bis zu einer Stunde und mehr Zeit dafür aufwenden. Es liegt im Verantwortungsbereich der Eltern, dass der Radhelm richtig auf den Kopf des Kindes eingestellt und das Fahrrad fahrtauglich ist! Hilfen und Anleitungen dazu sind auf dieser Homepage bei den >>>Unterrichtsmaterialien<<< abrufbar. Für jene Eltern, die keinen Internetzugang besitzen, sollen die entsprechenden Blätter schulintern kopiert werden.

TIPP: Intersport bietet allen Kindern, welche am Radworkshop teilnehmen oder sich dazu angemeldet haben, eine kostenlose Fahrrad-Sicherheitsüberprüfung (samt Helmeinstellung) an! Ebenso gibt es für diese Kinder auch einen Gutschein, mit dem man den Radworkshop-Helm ermäßigt beziehen kann. Mehr Informationen siehe >>>Rad & Helm Aktion<<<.


Was müssen die Kinder zum Radworkshop mitbringen?

Eigenes Fahrrad und Radhelm (diese werden einem Sicherheits-Check unterzogen). Helmtragepflicht. Eine begrenzte Anzahl an Leih-Helmen und Leih-Rollern (für Kinder, die kein Fahrrad haben oder nicht Radfahren können) steht zur Verfügung. Fahrräder mit Stützrädern und Micro-Scooter sind nicht zulässig.

Die Kinder sollen ihr eigenes Fahrrad und ihren Helm zur Veranstaltung mitbringen - unabhängig vom vorhergesagten Wetter! Hinsichtlich Bekleidung sind Sportschuhe und Radfahrhandschuhe so wie leichte Regenbekleidung zu empfehlen.

Fahrrad und Helm werden durch uns einem Sicherheits-Check unterzogen, Mängel werden auf der Rückseite der Urkunde für die Eltern notiert. Bei der Veranstaltung gilt Helmtragepflicht!

Für jene Kinder, die kein eigenes Fahrrad bzw. keinen Helm mitbringen (können) steht eine begrenzte Anzahl an Rollern und Leihhelmen kostenlos zur Verfügung. Fahrräder mit Stützrädern oder Micro-Scooter sind beim Radworkshop nicht einsetzbar.

 


Wie soll das gehen, wenn alle Kinder ihr eigenes Rad in die Schule mitbringen?

Bewährt hat es sich, wenn die Räder am Vorabend bereits zur Schule gebracht werden und die Kinder/Eltern wissen, wo welche Klasse ihre Räder abstellt.

Wenn die Eltern früh genug informiert werden, lässt sich der Transport des Kinderrades meist problemlos organisieren. Üblicherweise bringen die Eltern die Räder der Kinder entweder schon am Vorabend zur Schule oder nehmen diese am Veranstaltungstag in der Früh in die Schule mit. Die Räder können dann ab Unterrichtsende oder auch am Abend abgeholt werden.

Bewährt hat es sich, wenn die Schule im Vorfeld - am besten in Grünflächen - Abstellflächen für die Räder klassenweise einteilt, diese beschriftet und ab ca. 07.00 Uhr am Veranstaltungstag auch eine Person für die Einweisung der Räder zu den Abstellflächen bereitstellt.


Erfrischungsgetränke

Insbesondere in der wärmeren Jahreszeit hat es sich sehr bewährt, wenn am Ende der Radworkshop-Stunde bereits Wasser oder Erfrischungsgetränke (von Seiten der Schule oder des Elternvereins bereitgestellt) auf die Kinder warten.

Auch unser Betreuer, der ab Aufbaubeginn und bis zum Ende der Veranstaltung zumeist ohne Pause durcharbeitet, weiß diesen Service zu schätzen.

 


Es regnet am Veranstaltungstag – was nun?

Ob gefahren wird oder nicht, kann nur spontan vor Ort der jeweilige Betreuer in Abstimmung mit der Schule entscheiden. Grundsätzlich gilt, dass auch bei leichtem Regen gefahren wird.

Kann nicht gefahren werden, so wird mit den Kindern und LehrerInnen ein Programm für Koordination, Kondition und richtigem Fallen im Turnsaal durchgeführt. Entsprechend sollen Kinder und LehrerInnen auch Turnbekleidung (Turnschuhe sind nicht nötig) mitbringen und soll der Turnsaal frei sein.

 


Was müssen die HelferInnen beim Radworkshop können?

Für die Durchführung des Radworkshops müssen zumindest 4 engagierte HelferInnen von Seiten der Schule organisiert werden. Eltern haben sich dazu hervorragend bewährt. Es können aber auch SchülerInnen einer höheren/weiterbildenden Schule (Oberstufe) sein. Bevorzugt sind junge Damen und Herren der 11. bis 13. Schulstufe. (*Nähere Angaben zu dieser Option siehe weiter unten*). Die Klassenlehrerin zählt nicht zu diesen 4 Helfern, da sie die Aufsicht über die Kinder führt und für Notfälle jederzeit frei sein muss.

Die Schule organisiert die HelferInnen (LehrerInnen, Eltern, StudentInnen, SchülerInnen höherer Schulen, Schulwart etc.) zur Stationenbetreuung für den Veranstaltungszeitraum (ab ca. 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn und bis Veranstaltungsende). Ein stündlicher Wechsel aller HelferInnen wird nicht empfohlen, zumal diese dann stets neu eingeschult werden müssen und die Zeit dafür den Kindern verloren geht.

Es wirkt sich positiv sowohl auf das Erkennen der Schwächen, Stärken und Unterschiede der einzelnen Kinder wie auch auf den nachhaltigen Erfolg aus, je mehr Eltern/Erziehungsberechtigte teilnehmen. Diese sollten - ebenso wie die KlassenbetreuerInnen - unbedingt Sportschuhe tragen.

Alle HelferInnen sind gerne eingeladen, ihre eigenen Fahrräder und Helme mitzubringen und mitzufahren! Dies ist immer ein unvergessliches und motivierendes Erlebnis für die Kinder!

Damit die HelferInnen bereits vorab über ihre Tätigkeiten informiert sind, stehen den Schulen genaue Beschreibungen zur Verfügung.

In jeder Radworkshop-Stunde muss zumindest eine verantwortliche Person der Schule (LehrerIn) anwesend sein, welche auch die Kinder namentlich kennt. Diese wird auch zum Ausstellen der Urkunden benötigt.

*Hinweise zur Option SchülerInnen oder Studierende als HelferInnen einzusetzen:
Die SchülerInnen, die für eine solche Veranstaltung abgestellt werden, sind sowohl auf dem Weg zur Veranstaltung wie auch während der Durchführung seitens der AUVA unfallversichert!
Die Direktion der entsendenden Schule möge diesen „Assistenzeinsatz" als Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit und - soweit von der Schule gewünscht oder im Unterricht zu realisieren - als Beteiligungsprojekt dokumentieren.
Günstig wäre es, wenn die SchülerInnen selbst Radfahren können und auch mit Rad und idealerweise auch mit Helm zur Veranstaltung kommen.

 


Nächtigungsquartier für den Betreuer

Der Radworkshop wird von 1 Trainer durchgeführt. Dieser reist üblicherweise am Nachmittag des Vortages an und beginnt am Veranstaltungstag gegen 05.30 Uhr mit dem Aufbau der Veranstaltung.

Da wir in den verschiedenen Veranstaltungsorten weder die örtlichen Gegebenheiten noch die Quartiermöglichkeiten kennen bitten wir die Schule um die Organisation des Quartiers. Dieses soll nach Möglichkeit in der Nähe des Veranstaltungsortes liegen.

Kann dieses kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sind wir sehr dankbar; anderenfalls soll es sich im Preisrahmen bis ungefähr 28 Euro inkl. aller Taxen bewegen.

Wenn kein Quartier erforderlich ist, teilen wir dies der Schule gesondert mit.

 


Presse-Aktivitäten zum Radworkshop

Wir stellen der Schule eine Presseinformation zur Verfügung, anhand der die regionale Presse zum Radworkshop eingeladen werden soll. Viele begeisterte Kinder auf den Fahrrädern und Rollern bilden tolle Bildmotive, die Schule kann damit auf ihr Engagement zur Verkehrserziehung hinweisen.

 


Versicherung & Haftungsausschluss

Wir empfehlen, den AUVA-Radworkshop schulintern von Seiten der Direktion als „schulbezogene Veranstaltung“ zu deklarieren. Damit ist der Versicherungsschutz für alle SchülerInnen durch die AUVA gewährleistet.

Stürze gehören zum Radfahren lernen dazu. Durch die Auswahl der Hindernisse und unsere erfahrenen Trainer wurde noch kein Kind ernsthaft verletzt. Kaum mehr als 5 Heftpflaster werden während einer ganzen Saison für etwa 10.000 Kinder benötigt. Fazit: Die Teilnahme ist auch für Radfahr-Anfänger mit keinen nennenswerten Gefahren verbunden.

Für die Bodenmarkierungen des Hindernis-Parcours arbeiten wir mit einem umweltfreundlichen Kreidemarkierspray. Dieser zerfällt, abhängig von der Bodenbeschaffenheit und der Witterung, nach fünf bis zehn Tagen. Ist eine schnellere Entfernung nötig, kann dies rasch und einfach mittels Hochdruckreiniger erfolgen. Wir ersuchen um Verständnis, dass eine allfällig notwendige Nachreinigung nicht von uns durchgeführt werden kann und daher im Verantwortungsbereich der Schule bzw. des Grundstücksbesitzers liegt.

 


Die Verbindlichkeit von Seiten der Schule und Eltern

Ein Nicht-Einhalten der Rahmenbedingungen ohne vorherige Rücksprache mit dem Organisationsteam erzeugt jedenfalls einen erheblichen Mehraufwand für unseren Trainer und allenfalls auch einen beträchtlichen finanziellen Schaden für alle Projektpartner. Bitte sehen Sie Ihre Anmeldung/Bewerbung dahingehend als verbindlich an, da es uns nur durch Ihre aktive Mithilfe und Zuverlässigkeit möglich ist, die Veranstaltungen langfristig kostenlos durchzuführen und auch auf hohem Niveau zu halten.

 


Kritik & Beschwerden, Lob & Anerkennung

Nicht nur für Lob und Anerkennung, auch für Kritik und Verbesserungsvorschläge haben wir immer ein offenes Ohr.

Auch beim besten Willen kann es mal vorkommen, dass etwas nicht so klappt wie vorgenommen. Wenn Sie mit der gebotenen Leistung nicht zufrieden waren oder Verbesserungsvorschläge haben, steht Ihnen dafür nach jeder Veranstaltung ein Feedbackbogen zur Verfügung, den Sie direkt an die verantwortliche Vertreterin der AUVA schicken.

Im weitaus häufigeren Fall, dass Sie von dem gebotenen Training genauso beeindruckt waren wie Ihre Kinder, freuen wir uns natürlich auch sehr über persönliches Lob, Anerkennung und auch Weiterempfehlung.

Das wichtigste Kompliment und der größte Antrieb für unsere Trainer sind allerdings Ihre Kinder, die wir einerseits glücklich und andererseits auch sicherer machen dürfen.


24 Stunden im Leben eines Radworkshop-Trainers
„Tschüüüüß und Danke“, ruft mir ein Mädchen zu, während es auf seinem Rad dem Papa (ebenfalls auf einem Rad) brav nachfährt. Am großen Parkplatz hinter der Schule zeugen nur noch die bunten Kreidestriche als letzte Überreste von unserem „AUVA-Radworkshop“, der für die örtliche Volksschule abgehalten wurde. Ein Viertklässler der noch auf seinen älteren Bruder aus der Hauptschule wartet fährt noch immer – einsam – die selektive Strecke nach.

Die Sonne steht am Zenith und ich schaue, dass ich mein Zeug in den Anhänger verlade. 12 Hindernisse, 60 Hütchen, mehrere Fahnen und Banner,  10 Materialkisten und obendrauf noch 10 Tretroller. Das ist das Equipment, das ich jeden Tag in der Hand habe. Heute muss ich einen Roller extra verstauen. Der hat einen Patschen, den ich am Nachmittag flicken werde, damit am nächsten Tag wieder alles rollt.

Nach einem Mittagsmenü in einem schattigen Gastgarten (eine Empfehlung von der Frau Direktor) mache ich mich auf den Weg zur nächsten Schule, die etwa 70 Km entfernt liegt. Den Ortsnamen habe ich noch nie gehört, aber dank Satellitennavigation komme ich am kürzesten Weg dorthin.

Dank der genauen Anfahrtsbeschreibung (markante Punkte, klare Richtungsanweisungen) habe ich diesmal kein Problem den Veranstaltungsort für den kommenden Tag zu finden.  Die Fläche vor dem örtlichen Fußballplatz ist zwar nicht gewaltig groß aber es gibt genug Buchten und Seitenwege um einen interessanten Parcours bauen zu können.  Zufällig kommt gerade ein Bauer auf seinem Traktor vorbei dessen Hofeinfahrt genau durch „meinen“ Trainingsplatz geht. Ich frage vorsichtshalber nach ob er morgen Vormittag auch hier rausfahren will. Aber er erklärt lachend, dass ihn die Schule schon darüber informiert hat und er auf der anderen Seite noch einen „Hinterausgang“ hat und wir uns daher nicht in die Haare kommen werden. Wunderbar! In Gedanken bekommt die Schule von mir schon eine Eins für die offensichtlich hervorragende Organisation im Vorfeld. Nicht erst einmal ist mir nämlich passiert, dass ich mich völlig unschuldig mit Anrainern herumstreiten musste weil denen keiner gesagt hat was hier vor ihrer Türe passiert.
Für heute habe ich genug gesehen und mache mich auf den Weg um mein Quartier für die Nacht zu finden. Auch nicht wirklich schwer wenn die Adresse passt.

Den Nachmittag verbringe ich mit ein wenig Fitnesstraining und der Instandsetzung meiner Roller. Nach dem Abendessen zahle ich gleich mein Zimmer und gehe rechtzeitig schlafen denn Tagwache ist um:

05.00 Uhr: Gerade noch Zeit für die Morgenhygiene und die Anfahrt zum Veranstaltungsplatz. Frühstück gibt es um diese Zeit in den allerwenigsten Quartieren.

05.30 Uhr: Etwa zwei Stunden vor dem von der Schule gewünschten Beginn der Veranstaltung bin ich vor Ort und beginne mit dem Aufbau des Parcours. Der ist jedesmal anders. Angepasst an die örtlichen Gegebenheiten (Steigungen, Hindernisse, freizuhaltende Zugänge). Wo werden die Kinder herkommen? Kann ich kleine Hindernisse wie Anrampungen oder Baumscheiben noch als Sonderhindernisse nutzen .Man glaubt ja gar nicht wo Kinder mit dem Fahrrad noch überall durchkommen. Nach 1,5 Stunden steht der Parcours und abschließend wird die Fahrtrichtung noch mit Kreidesprays am Boden markiert. Jetzt werden die abschließenden Arbeiten durchgeführt und dann bin ich einsatzbereit. Besonders mühsam wird es immer dann wenn noch Autos in dem Parkverbotsbereich stehen die dann später unbedingt wegfahren wollen. Oder wenn um 06.30 Uhr, mitten in der Aufbauphase, der Großbauer mit dem Mähdrescher oder die örtlichen Bauhof-Mitarbeiter grad hier vorbei müssen. Da kommt Freude auf.

Idealerweise sind die vier Eltern, die als zusätzliche Parcoursbetreuer von der Schule zu stellen sind, schon eine Viertelstunde früher am Platz damit ich sie noch in Ruhe einschulen kann. Und wenn ich Glück habe, dann bleiben diese Leute auch die vollen vier Stunden am Platz. Das spart Arbeit – und schafft mehr Zeit für die Kinder zum Radfahren.Die LehrerInnen und Eltern sind ja immer wieder erstaunt wie es uns gelingt, auf einem Parcours bis zu fünfzig Kinder gleichzeitig fahren zu lassen.

Die Aufregung der Kinder ist körperlich spürbar. Ein großer Tag auf den sich alle schon riesig gefreut haben. Mein Ziel ist, dass alle Kinder gleichzeitig in Bewegung sind und viele neue Erfahrungen machen. Aber natürlich darf sich keiner ernsthaft wehtun. Die Supercoolen müssen sanft aber bestimmt eingebremst werden und die Ängstlichen müssen motiviert werden ihre Grenzen nach oben zu verschieben.  Kinder ohne Helm bekommen einen von uns geliehen, Kinder ohne Rad oder ohne passendes Rad, oder mit einem schadhaften Rad, bekommen von mir einen Roller.
Nach einer kurzen Erklärung (ca. 5 Minuten), bei der die wichtigsten Verhaltensregeln besprochen werden, geht es auch schon los. Die ersten 10 Minuten sind immer ein wenig chaotisch. Die gewundenen Pfade des Parcours müssen erst erkundet werden und oft fehlt am Anfang der Mut allzu dreist über die Hindernisse zu brettern.  Die Kinder sind hier ziemlich gefordert. Der Parcours hält viele Kurven und  Überraschungen bereit. Es dauert etwa 2 Runden bis man die Kurssetzung verinnerlicht hat. Mit Fortdauer des Parcours werden aber die Kinder immer besser.

Zeit für den Fahrrad- und Helmcheck. Alle Kinder müssen im Verlauf ihrer Übungsstunde einmal in die „Boxengasse“. Dort schaue ich mir die Räder und die Helme an. Die Ergebnisse werden von der lieben Frau Klassenlehrerin für die Eltern auf der Rückseite einer Urkunde, die jedes teilnehmende Kind erhält, vermerkt.

Schneller als gedacht ist diese schöne Unterrichtsstunde um. Einige Kinder sind schon ziemlich fertig und froh, dass sie nicht mehr Runden drehen müssen. Bei der gemeinsamen Verabschiedung werden die Kinder zu ihren Erlebnissen befragt, jeder bekommt noch ein kleines Geschenk und natürlich gibt es auch eine Hausübung.

Kaum ist die eine Klasse verabschiedet, steht auch schon die nächste Klasse bereit. Und das Spiel beginnt von vorne.

Das ist natürlich nur der Idealzustand. Als Trainer muss man rechtzeitig überall dort zur Stelle sein wo „ der Hut“ brennt. Kleine Blessuren nach Stürzen müssen mit einem Pflaster und zumeist vor allem psychologisch betreut werden. Manchmal ist es notwendig einen der Eltern-Betreuer noch einmal in seine Aufgaben einzuweisen. Immer wieder werden Defekte an Fahrrädern gemeldet die nach Möglichkeit schnell zwischendurch behoben werden (Kette rausgesprungen u.ä.). Wenn die Gruppen klein genug sind und noch Zeit bleibt können die Kinder auch individuell trainiert werden.

Nach insgesamt vier bis fünf Stunden (ohne Pause) ist man als Trainer dann ziemlich geschafft. Wind und Sonne tun ein Übriges. Das Material wird wieder sorgsam verstaut, man verabschiedet sich und steuert die nächste Schule an.

Immer wieder werden wir gefragt wie oft wir das denn so in der Woche machen. Nun in den Monaten Mai, Juni und September ist jeder Trainer in der Regel an 5 Schultagen pro Woche und das zumeist für drei (und bis zu neun) Wochen durchgehend im Einsatz.

Kein leichter Job und nicht wenig Verantwortung, welche keinesfalls überdurchschnittlich bezahlt wird. Aber es gibt einen unschätzbaren Bonus für alle Trainer:

Das glückliche Lachen IHRER Kinder
und die Erkenntnis, dass sie durch das Training motiviert und besser wurden!